Chemieblogger

Hermann Winkler

Strippenzieher mit offener rechter Flanke

Hermann Winkler, 57, ist neuer Chef-Lobbyist des Fußball-Ostens. Der langjährige sächsische CDU-Politiker könnte den Nordostdeutschen Fußballverband modernisieren – und bietet politische Reibungsfläche. Der neue starke Mann im ostdeutschen Fußball hatte schon zu DDR-Zeiten verstanden, wie Politik funktioniert. 1988, ein Jahr vor dem Mauerfall, trat Hermann Winkler in die Ost-CDU ein. Das war damals kein oppositioneller Akt, sondern eine Anbiederung an den SED-Staat. Wer sich bei den Blockparteien einreihte, der durfte...

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„Haare auf Krawall“: Was die alternative Jugendkultur in Leipzig und bei Chemie in der späten DDR so besonders machte

In „Haare auf Krawall“ erzählen Fußballfans, Punks und Hausbesetzer über ihren jugendlichen Alltag in den letzten DDR-Jahren – und wie sie im Realsozialismus aneckten. Das überarbeitete und erweiterte Buch ist auch in seiner vierten Auflage aktueller denn je. Chemie in den Achtzigerjahren. Die großen Triumphe sind lange vorbei, die Höhepunkte verlagern sich zusehends auf das Geschehen neben dem Spielfeld. Die DDR geht allmählich auf ihr Ende zu, aber wer hätte...

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Dem Virus trotzen: Warum die Regionalliga Geisterspiele online vermarkten sollte

Die Regionalliga Nordost sollte alles dafür tun, dass künftig auch bei einem erneuten Lockdown der Ball rollt – notfalls ohne Zuschauer. Eine Online-Vermarktung könnte zusätzliche Einnahmequellen erschließen. Resignation, Verständnis, Trotz – der Regionalliga-Lockdown hat in mir widersprüchliche Gefühle ausgelöst. Die Pandemie diktiert nicht nur den Spielplan, sondern unser gesamtes gesellschaftliches Leben. Das Virus ist in jeder Hinsicht teuflisch. Es tötet Menschen, es vernichtet Wohlstand und es spaltet die Gesellschaft. Ich...

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„Kleiner Himmler“ jagt „Linksextremisten“

Die brandenburgische AfD um Rechtsausleger Andreas Kalbitz diskreditiert politische Gegner als Extremisten, um sich selbst reinzuwaschen. Die Attacke zielt auch auf Fans der BSG Chemie Leipzig. Andreas Kalbitz hat ein Problem. Genau genommen mehrere. Nicht nur, dass man ihn als „kleinen Himmler“ verspottet. Mittlerweile möchte man den radikalen Rechtsausleger sogar in der eigenen, am äußersten rechten Rand agierenden Partei gerne loswerden. Nur in Brandenburg darf Kalbitz weiter seinen rechten Umtrieben...

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